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Das Zentrum des Ortes. An der Kreuzung, wo links die Straße Richtung
Allen führt, hat ein Bauer seinen Reis zum Trocknen ausgelegt. Vor
dem im Augenblick ungenutzten Festplatz, gegenüber dem Geschäftshaus
der Familie Chan (rechts) wartet ein Motorradfahrer auf mögliche
Kunden.









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Oben der Durchgang zur Kirche, in dem jede Menge Menschen ihre Motorräder abgestellt haben.

Rathaus und Polizeistation mit philippinischer Fahne und Rizaldenkmal.
Die Plakate am Zaun deuten auf einen tobenden Machtkampf hin, bei dem
infolge einer Gerichtsentscheidung, die die letzte Wahl für ungültig
erklärte, der unterlegene Bewerber versucht, den Amtsinhaber aus
dem Rathaus zu drängen. Kurz nach unserer Abreise sollte dieser Machtkampf
noch ein Todesopfer fordern.

Öffentlicher Nahverkehr im Ortszentrum (links) und auf der Brücke
über den Fluss. Das Fahrzeug links zeigt, dass die althergebrachte
Form des Jeepney sich im Auslaufen befindet, wobei sich noch kein prototypisches
Nachfolgemodell herausgebildet hat. Typisch philippinisch macht mal wieder
jeder, was er will.

Bilder aus der Umgebung der Flussbrücke, die zeigen, dass "Nah am Wasser
gebaut" in den Philippinen eine ganz andere Bedeutung hat - wer in den
Philippinen nah am Wasser baut, ist arm.


Und die Dorfschmiede, die schon in aller Frühe laut und vernehmlich
bei der Arbeit ist. Hier werden Eisenwaren von hervorragender Qualität
nach guter alter Art hergestellt. Oben ist ein Arbeiter beim Schärfen
eines Bolo, links wird ein Bolo in der heißen Esse für die
Arbeit vorbereitet, während ein Gehilfe mit den Händen den Blasebalg
bedient, dass das Feuer bloß nicht ausgeht.

Bilder von Kindern, die in Orten wie Lavezares in Hülle und Fülle
vorhanden sind und sich für alles interessieren, was der Joe so treibt.
Auf dem Bild unten ist das Spiel, das gerade gespielt wird., allerdings
interessanter

Und noch ein Paar Bilder aus den Randbezirken von Lavezares. Alles sehr
idyllisch, teilweise sehr erfindungsreich, wie (oben) das über den Abwasserkanal
gebaute Gemeindezentrum. Abends, wenn so langsam die Sonne untergeht,
sammeln sich die Menschen auf den Straßen zum Tschissmiss, wie Klönschnack
auf Philippinisch heißt, so wie dies in deutschen Dörfern vor 100 Jahren
wenigstens im Sommer auch war.
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