Die Philippinen



Blick vom Fort Santiago aus auf Intramuros, den alten Stadtkern von Manila, das inzwischen mit mehreren anderen Städten des Umlands zu Metro Manila vereinigt wurde. Das Fort Santiago bildete den Grundstein der militärischen Macht der spanischen Kolonialmacht und wurde von Spaniern, Amerikanern und Japanern gerne als Gefängnis und zu Folterungen genutzt. Rechts der Rizal Schrein, ein Museum, das an den philippinischen Nationalhelden Jose Rizal erinnert, der hier seine letzten Stunden verbrachte.



Die Kathedrale von Manila, ebenfalls wie das San Agustin Kloster (unten) und die Casa de Manila (rechts), ein Museum, dass den Lebensstil der spanischen Kolonialmacht anschaulich darstellt, im Stadtteil Intramuros gelegen. Heute hat Intramuros viel von seiner Bedeutung verloren und das Zentrum der Macht liegt jetzt inmitten der Wolkenkratzer von Makati.







Die SM Mall of Asia, die größte von Dutzenden von Einkaufsmeilen, die in allen Teilen Manilas und inzwischen auch in den anderen großen Städten zu finden sind. Den Käufer erwartet ein reichliches Warensortiment zu nach europäischen Maßstäben überaus günstigen Preisen.





Der Lake Taal südlich von Manila von dem Erholungsort Talisay aus. Der Lake Taal ist ein Kratersee mit einer Insel in der Mitte mit einem See in der Mitte, in dessen Mitte ein Vulkan vor sich hin köchelt. Die Insel kann jederzeit besucht werden und freundliche Führer stellen sich und ihre Reittiere gerne für einen Ausflug auf der Insel zur Verfügung.


Die Stromschnellen des Pagsanjan River ebenfalls südlich von Manila. Mit viel Kraft fahren, stoßen, schieben zwei Bootsführer die Boote mit ihrer touristischen Fracht die steile Schlucht des Pagsanjan hinauf, bis hin zu einem Wasserfall, und dann in wilder Fahrt wieder hinunter. Ein urwüchsiges Erlebnis, dass man sich allerdings, wie vieles in den Philippinen, mit Horden von Japanern teilen muss. Teile von "Apocalypse Now" wurden hier gedreht.



Die Bergmetropole Baguio City eine halbe Tagesreise von Manila aus Richtung Norden. Aus dem bei der Kolonialmacht beliebten Erholungsort hat sich eine Großstadt entwickelt, die so gar nicht zu den steilen Bergen in der und um die Stadt zu passen scheint. Unter Philippinos gilt die Stadt als Geheimtipp für Verliebte.











und der Bulusan (rechts und unten) auf der Halbinsel Sorsogon ebenfalls am südlichen Ende von Luzon sind nur einige von ihnen.



Der Bulusan bricht aus (2007). Von Lavezares auf der Insel Samar, rund 40km entfernt und durch den Meeresarm der San Bernardino Strait ist der Vulkan noch deutlich zu erkennen, und Gesteinsbrocken in der Umgebung deuten darauf hin, dass der Vulkan seine zerstörerische Kraft auch bis hierhin entfaltet hat.



Die San Juanico Bridge über die Meeresstraße zwischen Samar und Leyte ist ein technisches Wunderwerk und wird täglich von Tausenden Fahrzeugen im inner-philippinischen Verkehr genutzt. Ein Beispiel dieses Verkehrs zeigt sich in der Straßenszene unten rechts, in der ein im Nahverkehr genutztes Tricycle einen Reisteppich passiert, den ein Bauer zum Trocknen auf der Straße ausgelegt hat.



Die Stadt Tacloban auf der Insel Leyte, die nächste Großstadt von Lavezares aus und Wirtschafts- und Verwaltungszentrum der Region VIII, die auch Northern Samar umfasst. Leyte ist Imelda-Land, indem Imelda Marcos von hier kommt und ihre Romualdez-Familie weiterhin große Macht in dieser Gegend genießt.





Ausspannen kann man auch auf Bohol (rechts), aber die Attraktion der Insel sind die Chocolate Hills, die während der heißen Sommer eine fatale Ähnlichkeit mit Schokoküssen haben.



Die Stadt Cebu, wirtschaftlicher Mittelpunkt der Visayas und bevorzugtes Ziel vieler Deutscher, die nach einem neuen Wohnsitz für die dritte Lebensphase suchen. Cebu City ist der Ort der Verehrung des Santo Nino, einer kleinen Heiligenfigur, die der Sage nach von einem Spanier hier am Strand gefunden wurde und inzwischen in Massenproduktion gegangen ist. Auf der Cebu City vorgelagerten Ferieninsel Mactan fand die denkwürdige Schlacht statt, bei der Häuptling Lapu-Lapu unter Nutzung der örtlichen Gegebenheiten die Truppen des Möchtegern-Weltumseglers Magellan abschlachtete und so seine Weltumseglung verhinderte. Heute geht man mit den Touristen allerdings schonender um.



Die Trauminsel Boracay, der Insel Panay vorgelagert, wurde in den 70er Jahren von europäischen Aussteigern entdeckt und erlebte in den ersten Jahren nach dieser Entdeckung eine sehr vorsichtige touristische Blüte. Allerdings entdeckten dann auch philippinische und japanische Unternehmen aus der Tourismusbranche die Insel, und so gilt die Insel heute unter Eingeweihten als "verbraucht". Ob dies der Fall ist, davon mag sich jeder sein eigenes Bild machen.



Die Inselwelt von El Nido auf der Insel Palawan. Krasse Felseninseln in großer Menge zeichnen dieses Gebiet aus.







Unten eines der Ferienresorts auf der Davao vorgelagerten Insel Samal, die sich durchaus auch als Ziel eines ausgedehnten Philippinenurlaubs eignen.



Und zum Abschluss ein Sonnenuntergang in der Bucht von Manila

Kurze Anmerkung: Ich habe natürlich noch nicht alle philippinischen Inseln besucht. Um dennoch ein ganzheitliches Bild zeigen zu können, habe ich mich in kleinerem Rahmen im Internet bedient. Den Einstellern dieser Bilder herzlichen Dank!

Die Philippinen - 7107 Inseln, davon die meisten unbewohnt, knapp neunzig Millionen Einwohner, Präsidialrepublik. Geografisch lassen sich die Philippinen in drei Zonen einteilen, die nördliche Hauptinsel Luzon, die Visayas im Zentrum der Philippinen und die südliche Hauptinsel Mindanao. Wir beginnen unsere Reise in Manila, besuchen dann zuerst den Norden der Insel Luzon und starten dann Richtung Süden durch.





So starb José Rizal





Das Häusergewirr von Makati. Der Grund und Boden von Makati gehörte ursprünglich der damals schon nicht wirklich armen Familie Ayala, die mit der Entwicklung dieses Gebietes zum wirtschaftlichen Zentrum der Philippinen in die Riege der Millardäre aufrückte.



Der Verkehr ist eins der größten Probleme Manilas. Ständig, auch in den Nachtstunden, bewegt sich eine lärmende Kolonne an stinkenden Lärmmaschinen durch die Stadt, dabei jegliche Verkehrsregeln missachtend. Alle Maßnahmen der Regierung, diesen Dauerstau zu entkrampfen, wie die Stelzenbahn LRT (oben) oder der Bau von Flyover genannten gebührenpflichtigen Autobahnen, die teilweise auf Stelzen über der eigentlichen Autobahn verlaufen, haben bislang nicht viel gebracht.









Und dann haben wir auch schon die Ilocos im Nordwesten der Insel Luzon erreicht. Die Kirchen von Candon sowie Paoay sind herrliche Beispiele der Sakralarchitektur der spanischen Kolonialmacht. Die Stadt Vigan mit ihren vollständig erhaltenen, aber langsam vor sich hinbröckelnden Kolonialbauten versetzt den Besucher gefühlsmäßig um Jahrhunderte zurück. Die Ilocos sind Marcos-Land, der frühere Präsident kam von hier, seine Kinder sind hier oder von hier aus politisch tätig, und sein Mausoleum kann weiterhin besucht werden.



Links ein Ifugao Dorf inmitten der sagenumwobenen Reisterassen, die die Volksgruppe der Ifugao hier im Gebirge Nordluzons anlegte.



Oben der Hafen von Puerto Galera. Wie der Name sagt, boten die vielen kleinen Buchten von Puerto Galera im Norden der Insel Mindoro, per Bus und Fähre in einer halben Tagesreise erreichbar, Schutz für die spanischen Schiffe bei Unwetter. Heute bieten sie dem Touristen eine breite Auswahl an Stränden, Tauchgelegenheiten und Unterkünften, wie zum Beispiel am Small La Laguna Beach (links)



Es gibt viele aktive Vulkane in den Philippinen. Der Taal (siehe oben), der Pinatubo, der mit seinen Schlackefluten einen ganzen Landstrich verwüstete, der Mayon mit seiner perfekten Kegelform, der das Dorf Cagsawa bei Legaspi im Süden Luzons dem Erdboden gleich machte und auch weiterhin des öfteren Rauch und Feuer spuckt...













Leyte war die Insel, auf der die Wiedereroberung der Philippinen durch amerikanische Streikträfte begann. Ein Denkmal, das die damals schon gestellte Szene, als MacArthur zusammen mit seinen Truppen und dem zukünftigen Präsidenten Quirino an Land watet, nachstellt, ist in Palo am Ort der Landung zu bewundern (unten links). Passend zum Denkmal gibt es ein staatlich geführtes Resort, in dem man einen wunderbaren Sonnenaufgang genießen kann (oben links).















Die Insel Mindanao im Süden der Philippinen ist moslemisch geprägt, wie auch die Moschee am Lake Lanao zeigt. Nie konnte die spanische Kolonialmacht wirklich einen Fuß auf die Insel bekommen. Erst den Amerikanern gelang dies, und Umsiedlungsprogramme aus den übervölkerten Provinzen Luzons sorgten eine heterogenere Bevölkerungsverteilung - und ethnische Spannungen, die in Teilen Mindanaos bürgerkriegsähnliche Verhältnisse herrschen lassen. Die Großstadt Davao im Osten Mindanaos zeigt sich hiervon allerdings nicht betroffen, die die Weihnachtsdekoration auf den Straßen und die Einkaufsmeile am Stadtrand zeigen.





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